Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.
Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche DebattenTurniereWorkshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.

Als Commandante, Miau und Mini-Hausschweine in Dresden.

Die Heidelberger Delegation mit Cristina Martins, Markus Baldermann, Benedikt Rennekamp, Franziska Städter, Martin Reinhardt, Angélique Herrler, Alexander Hiller, Lisa Weck, Maren Popovič und Pascal Beleiu

Am 8. Juni brachen in Heidelberg in den frühen Morgenstunden zwei Autos gefüllt mit drei Teams und zwei Juroren des DCH auf. Das Ziel: die deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM), die dieses Jahr in Dresden stattfand.

Dort angekommen, verlief der Donnerstag mit nur einer Vorrunde recht entspannt. Nach dem Einchecken in der Unterkunft war am Abend eine Motto-Party angesagt, welche unter dem Motto „Im wahrsten Sinn des Wortes“ stand.
Dort gab es die ersten Preise für den DCH! In der Teamkategorie gewann unser Team „Heidelberg Miau :3“ (Angélique Herrler, Lisa Weck und Pascal Beleiu), das sich als „Katze im Sack“ verkleidete, den Hauptpreis: einen Backstein. Dieser wurde von diesem Zeitpunkt an zum geliebten Maskottchen der Drei.
Mit dem Prädikat „pädagogisch besonders wertvoll“ wurde Benedikt Rennekamp auf Grund seines Kostüms „alter Schwede“ mit einer Bananenbox geehrt. Auch die restlichen Clubmitglieder ließen ihrer Kreativität freien Lauf!

Nach der Kostümparty ging es dann Freitag und Samstag ging es dann mit sechs weiteren Vorrunden und dem Viertelfinale ernsthafter zur Sache. Freitag und Samstag fanden sechs weitere Vorrunden und das Viertelfinale statt.
Am Start waren dabei auch Markus Baldermann und Maren Popovič mit der Dresdnerin Franka Rode im Mixed-Team „Heidelberg Commandante“, sowie Nine Horn, Cristina Martins und Alexander Hiller als Juroren.

Am Samstagnachmittag gab es dann den ersten Erfolg: Unser Team „Heidelberg Mini-Hausschweine“ (Benedikt Rennekamp, Franziska Städter und Martin Reinhardt) schaffte es auf dem dritten Platz ins Viertelfinale! In der Debatte mit dem Thema „Wäre es besser, wenn Aufnahmestaaten auf High-Skill-Immigration verzichteten?“, mussten sie sich leider einem Team der BDU geschlagen geben. Jedoch qualifizierte sich Franziska Städter als beste Rednerin des Raumes als fraktionsfreie Rednerin ins Halbfinale!

Damit neigte sich der Samstag dem Ende zu. Dem Ende? Noch nicht ganz! Abends fand noch der Galaabend im Carolaschlösschen statt. Im schönen Parkambiente hieß es: Suite up! Neben der Halbfinalbreaks und dem Ergebnis des DAF-Finales wurde in dieser Nacht aber auch noch ein anderer bedeutender und wertvoller Preis vergeben: der DDG Nachwuchspreis.
Mit großer Spannung wurde dieser Preis erwartet und wurde verdient an Angélique Herrler verliehen. Über diesen Erfolg war die Freude bei uns allen entsprechend groß!

Beim Halbfinale am Sonntag konnte ein Club-Mitglied Franziskas freier Rede nicht lauschen: Alexander Hiller hatte sich als Juror des anderen Halbfinals qualifiziert!
Das Finale gewann die Rederei, an dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch.

Wir hatten viel Spaß auf der wunderbar organisierten DDM in Dresden! Gleichzeitig freuen wir uns, dass die diesjährige Nachwuchspreisträgerin Angélique vom DCH kommt und gratulieren an dieser Stelle nochmals herzlich.

Mit dem Stocherkahn ins Finale!

Die erfolgreichen Meta-Kätzchen mit Johannes Meiborg, Angélique Herrler und Benedikt Rennekamp

Das letzte Wochenende im Mai brachte ein ebenso schönes wie erfolgreiches Turnier für den DCH mit sich. Vom 26. bis zum 28. Mai verschlug es unsere Teams „Heidelberg Meta-Kätzchen“, bestehend aus Benedikt Rennekamp und Angélique Herrler, mit Unterstützung von Johannes Meiborg vom DC Bamberg, sowie „Heidelberg – Menschen Leben Tanzen Welt“ mit Markus Baldermann, Jonas Scherer und Vera Bannhagel (von der Rederei Heidelberg) zur ZEIT-Debatte nach Tübingen. Mit von der Partie waren auch Pascal Beleiu als Juror sowie Alexander Hiller als Chefjuror.

Nachdem Freitagabend im Anschluss an die ersten beiden Vorrunden bei einer beschaulichen Stocherkahnfahrt mal ein anderer als der Heidelberger Abschnitt des Neckars bewundert werden konnte, ging es am Samstag in vier weiteren Runden mit Themen wie „Sollte die Weltwirtschaft wieder stärker regionalisiert werden“? anspruchsvoll weiter. Beim Social am Abend wurde bei ausgelassener Stimmung dann die frohe Botschaft verkündet: Die Meta-Kätzchen und Juror Pascal haben es ins Halbfinale geschafft!

In einer besonders spannenden Debatte gegen das Team „Münster Martini“ konnten sich die Meta-Kätzchen am Sonntag wiederum behaupten und standen schließlich im Finale dem anderen Heidelberger Club, der Rederei, gegenüber. Schon in der letzten Vorrunde kam es zu diesem Derby, das der DCH für sich entschied – wer aber würde schließlich das Finale gewinnen?

Zum Thema „Sollte die Strafhöhe in Gerichtsprozessen durch eine Software verbindlich festgelegt werden“? mit den Meta-Kätzchen auf der Regierungsseite und der Rederei auf der Opposition wurde eine Debatte auf hohem Niveau geliefert, wie am Ende auch Mitglieder der Ehrenjury bekräftigten. Doch es konnte nur ein Team gewinnen – dieses Mal setzte sich die Rederei durch, der wir herzlich gratulieren.

Trotzdem freuen wir uns über unseren Erfolg und danken der Streitkultur Tübingen für das hervorragende Turnier sowie allen Teilnehmenden für geistreiche Debatten und gesellige Abende!

Doppelschlag: Die Süddeutsche Meisterschaft in Heidelberg

Die beiden erfolgreichen Heidelberger Teams mit Martin Reinhard, Samuel Gall, Benedikt Rennekamp, Franziska Städter, Lisa Weck und Angélique Herrler

Am vergangenen Wochenende (29./30. April 2017) fanden parallel in ganz Deutschland die Regionalmeisterschaften im deutschsprachigen Debattieren statt. Während in Wuppertal der Titel des Westdeutschen Meisters vergeben wurde und in Göttingen die Nord- und Ostdeutsche Meisterschaft stattfand, versammelte sich Süddeutschland zusammen mit Österreich und der Schweiz in Heidelberg. Ausgerichtet wurde dieses Turnier von der Rederei Heidelberg, die bei der ersten Organisation eines Turniers aus der ZEIT-Debattenserie tolle Arbeit leistete.

Aufgrund dieser Konstellation konnte der DC Heidelberg mit sehr kurzer Anreise und zwei Teams teilnehmen. Es wurde über Social Bots in Wahlkämpfen oder das Zerstören von Kulturgütern eines Unrecht-Regimes gestritten, wobei für die Festlegung der Themen unter anderem unser Mitglied Alexander Hiller als Teil der Chefjury verantwortlich war.

Bei der Breakverkündung am Abend gab es dann einen doppelten Erfolg zu verbuchen: Unser Team „Heidelberg Mini-Hausschweine“ (Benedikt Rennekamp, Franziska Städter und Martin Reinhardt) stand nach den Vorrunden auf Platz 1. Auch „Heidelberg Miau :3“ (Angélique Herrler, Lisa Weck und Samuel Gall) erreichten auf Platz 3 mit einer hervorragenden Leistung das Halbfinale! Mit Jonas Lohmann, der als Juror ebenfalls breakte – waren damit alle (!) Teilnehmer des DCH in die K.O.-Runden vorangeschritten.

Im Halbfinale zu „Sollte die NATO die Türkei aus ihrem Bündnis ausschließen?“ standen beide Teams in den beiden verschiedenen Räumen auf Regierungsseite. Auch hier gab es einen Doppelschlag zu verzeichnen; doch dieses Mal gegen den Club – am Ende zogen Wien und Tübingen, doch auch Martin Reinhardt als freier Redner ins Finale ein. Glückwunsch an die Tübinger zum Titel des Süddeutschen Meisters!

Wien, Tübingen, Manchester – DCH verbucht weitere Erfolge

Vom 13. bis 15. „Jänner“ reisten zwei Heidelberger Teams in die österreichische Hauptstadt zur ZEIT-Debatte Wien. 44 Teams stritten sich über Isreal, die Amish People in den USA oder über die Mobilisierung von Nichtwählern durch die AfD.
Am Ende konnte sich unser Team „Heidelberg Amüsant & Relevant“ (Franziska Städter, Benedikt Rennekamp) den Einzug ins Halbfinale erkämpfen. In der altehrwürdigen Universität, die 1365 gegründet und sogar etwas älter als Heidelberg (1386) ist, schafften sie es zwar leider nicht weiter ins Finale, freuten sich aber sehr über diesen Erfolg.

Auch beim Streitkultur-Cup in Tübingen war der DCH im Break vertreten: Samuel Gall schaffte es als freier Redner zwischen auferstandenen Debattierurgesteinen ins Finale zum Thema: „Ist die Präsidentschaft von Barack Obama gescheitert?“
Traditionell stellt dieses Turnier aufgrund seiner verschärften Bedingungen eine besondere Herausforderung dar: Die Reden müssen komplett frei und ohne Notizen gehalten werden.

Beim traditionsreichen Manchester IV (18. Und 19. Februar) trat der DC Heidelberg mit zwei Teams an. Bereits die Teilnehmerzahl von mehr als sechzig Teams aus verschiedenen Ländern zeigt einerseits die Anziehungskraft und andererseits die Schärfe des Wettstreits dieses Turnieres.
Während sich Oxford & Co. in der offenen Kategorie beeindruckende Schlagabtausche lieferten, baute sich unser Team „Heidelberg Cement – make arguments not walls“ (Pascal Beleiu, Benedikt Rennekamp) eine stolze Brücke in das Finale: In der Kategorie „English as a second language“ für Nicht-Muttersprachler standen sie in der finalen Runde Amsterdam, Warwick und München gegenüber.

Wir bedanken uns bei allen Ausrichtern und gratulieren den jeweiligen Gewinnern!

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