Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2016

Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2016

Vom 25.-29. Mai 2016 richtet der Debating Club Heidelberg in Kooperation mit der Wochenzeitung Die ZEIT das größte deutschsprachige Debattierturnier des Jahres aus. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.
Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche Debatten, Turniere,Workshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.

Der DCH auf dem Berlin IV

Am Wochende vom 08. – 10. Juli startete der Debating Club Heidelberg mit dem Team Oppening Opposition (Benedikt Rennekamp, Martin Reinhardt) auf dem Berlin IV. Das englische Turnier wird alljährlich von der Berlin Debating Union ausgerichtet und auch dieses Mal schafften es wieder 52 Teams aus Deutschland, Großbritannien, Skandinavien und anderen Ländern in die Hauptstadt an der Spree. Damit setzt der DCH nun den Versuch fort, neben den regulären deutschen auch an einigen internationalen Turnieren teilzunehmen.

Das Team Oppening Opposition (Martin Reinhardt, Benedikt Rennekamp) in Berlin

Es wurden sehr anschauliche Themen gestellt wie „This house believes that, upon her election as President of the United States, Hillary Clinton should aggressively prioritise passing radical gun control legislation” oder aber auch das Finale mit „This house would raise their child to prefer being single”. Das Finale gewann das Team aus Leiden. Der DCH verfehlte mit Platz 28 leider sowohl die goldene Mitte als auch den Break, ist aber um einige Erfahrungen und nette Kontakte reicher. Wir bedanken uns bei den Berlinern für ein schönes Turnier!

Der DCH besucht die SSE Riga Debate Academy

Am Wochenende vom 10.-13. Juni besuchte der Debating Club Heidelberg mit vier Mitgliedern die Riga SSE Debate Academy. Die erfolgreiche Veranstaltungreihe setzt sich nun schon seit einigen Jahren fort und besteht aus zwei Teilen: An den ersten beiden Tagen finden Workshops zu verschiedenen Themen statt und am dritten Tag können die neu erworbenen Fähigkeiten in einem Turnier angewendet werden.

Veranstaltungsräume der Debate Academy

Die Workshops waren von großer Qualität und Quantität: Internationationale Größen wie z.B. Adam Hawksbee (europäischer Meister 2014) oder Michael Shapira (Weltmeister ESL 2011) vermittelten ihr Wissen: Angefangen bei strategischen Fragestellungen in der Debatte wie „Victories from the jaws of defeat: Winning from Closing“ bis hin zu grundlegender inhaltlicher Auseinandersetzung mit Argumenten „ A guide to principled arguments“ oder „Foucault’s Intro to Discourse“. Aufgrund der stets eingebauten Übungen, sowie der Persönlichkeiten der Referenten, waren die Workshops außerdem ungemein unterhaltsam.

Für Unterhaltung sorgte auch das internationale Teilnehmerfeld, viel mehr aber noch das großartige Rahmenprogramm der Ausrichter: Karaokeabend, eine Tour durch ur-lettische Kneipen, nicht ganz ernst gemeinte Showdebatten und mehr ließen definitiv keine Langeweile aufkommen. Im Turnier am dritten Tag trat Heidelberg mit zwei Teams an (Benedikt Rennekamp und Martin Reinhardt sowie Philipp Bender und Pascal Beleiu). Leider schaffte keins der beiden Teams den Break ins Finale, beide waren aber mit Platz 11 respektive 18 aus 53 Teams dennoch sehr zufrieden.

Insgesamt war es ein sehr lehrreiches wie unterhaltsames Wochenende, mit einem ersten Besuch in Riga und vielen neuen Kontakten aus Europa.

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet über das Finale der Deutschen Meisterschaft

Unter dem Titel "Debattiermeisterschaften in Heidelberg: Parlamentarier, schaut auf diese Studenten!" berichtete die Rhein-Neckar-Zeitung über das Finale der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft 2016. Der Artikel gibt einen schönen Eindruck über die Kernthesen der Debatte, sowie über die Grußworte der Ehrengäste.

RNZ Artikel

Einen guten Überblick über die Themen des Turniers, sowie die teilnehmenden Teams des Finals gibt die Achte Minute:

Achte Minute Artikel

Sowohl im Artikel der Achten Minute eingebettet, als auch direkt über youtube, kann man sich das Finale (erneut) ansehen:

Youtube Link zum Finale

Viel Spaß an alle Interessierte!

Der DCH richtet die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2016 aus

Der Debating Club Heidelberg richtete am langen Wochenende vom 26. – 29. Mai 2016 die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft aus. An den ersten drei Tagen fanden sieben Vorrunden, sowie das Viertelfinale in den Räumlichkeiten der SRH Hochschule Heidelberg statt. Das Turnier gipfelte schließlich im Halbfinale und im Finale in der Alten Aula der Universität Heidelberg.

Die gutgelaunte Cheforga des DCH (v.l.): Alexander Hiller, Nina Bieber, Franziska Städter, Philipp Bender

Es war ein sonniges Wochenende und es war ein gutes Wochenende. 68 Teams aus Deutschland, Österreich und der Schweiz waren angereist, um sich in der führenden verbal ausgetragenen Sportart, noch vor dem Populismus, zu messen. Die Chefjury, bestehend aus Tobias Kube, Barbara Schunicht und Willy Witthaut, freute sich weiterhin über ein „phänomenales Jurorenfeld“, wie sie sich ausdrückte. Mit Redner, Juroren und Helfern zusammen ergab sich eine Teilnehmerzahl von deutlich über 200 Leuten. Dementsprechend konnten auch rege Platzierungen und Rednerpunkte vergeben werden, bis sich schließlich ein Halbfinalbreak ergab, der am Galaabend am Samstag im Carl-Rottmann-Saal in Heidelberg-Handschuhsheim verkündet wurde. Doch auch an den Tagen zuvor konnten die Teilnehmer auf den Socials Bekanntschaften knüpfen oder alte wieder aufgreifen: Donnerstagabend fand ein länglicher Aufenthalt an der Neckarwiese, sowie eine Kneipentour statt, Freitagabend eine Party unter dem Motto „Neon“ im Cafe Chez-Pierre in der Zentralmensa im Neuenheimer Feld. Weiterhin wurde Samstagabend in feierlicher Atmosphäre der Nachwuchspreis an Florian Schneider von der BiTS Debating Society Iserlohn vergeben. Herzlichen Glückwunsch!

Doch auch der Finaltag brachte einige aufregende Stunden: Der Debating Club Heidelberg konnte sich über das Engagement der Ehrengäste Muhterem Aras (Landtagspräsidentin BW, Grüne), Lothar Binding (MdB SPD), Regina Bossert (LpB), Prof. Dr. Dieter Heermann (Prorektor Uni Heidelberg), Norbert Lehmann (ZDF) und Daniel Sommer (DDG) in der Ehrenjury freuen, die die nicht einfache Aufgabe hatte, den besten Finalredner zu küren. Die Chefjury gab schließlich den Zuhörern in der Alten Aula die Aufgabe, sich zwischen den beiden Themen “Dieses Haus bedauert den hohen Stellenwert von Arbeit für das Selbst- und Fremdbild von Menschen.”, sowie “Dieses Haus begrüßt den Bedeutungsverlust von ehemals großen Volksparteien zugunsten des Erstarkens von kleineren Parteien.” zu entscheiden.

Der Ort des Finals: Die Alte Aula

Das erste Thema gewann und das Finale konnte beginnen. Die Debatte eröffnete Frankfurt (Marion Seiche, Sven Schuppener), die Rederei aus Heidelberg (Jakobus Jaspersen, Peter Giertzuch) erwiderte schlagfertig aus der eröffnenden Opposition. In der zweiten Hälfte der Debatte sprach in der schließenden Regierung die Berlin Debating Union (Alexander Hans, Pegah Maham), sowie die Streitkultur Tübingen (Konrad Gütschow, Lennart Lokstein) in der schließenden Oppostion. Deutscher Meister wurde die Streitkultur Tübingen, zusätzlich erhielt Lennart Lokstein die Auszeichnung als bester Redner. Der DCH gratuliert herzlich!!

Unterstützung und Links

Newsletter Debating Club Heidelberg e.V.

Tragen Sie sich in unseren Newsletter ein um über neue Termine und Debatten informiert zu werden.

Designed by Till Kroeger