Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche Debatten, Turniere,Workshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.
Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.
Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.

Baden an der Ostsee - der Bodden-Cup in Greifswald!

Zum traditionellen Saisonabschluss 2013/14 der Freien Debattierliga (FDL) lud der Debattierclub Greifswald vom 25. bis 27. Juli zum nunmehr 6. Bodden-Cup ein.

Das Turnier fand im British Parliament Style (BPS) statt und umfasste 24 Teams.

Für den Debating Club Heidelberg haben sich Franziska Städter und Nine Horn als Redner-Team sowie Anne Gaa als Jurorin für auf den weiten Weg an die Ostsee gemacht.
Nach fünf erfolgreichen Vorrunden, dem Halbfinale und abendlichem Bad im Bodden endete das Turnier mit einem spannenden Finale im altehrwürdigen Anatomiesaal der Universität Greifswald.

Hier konnte sich das Team aus Lena Schneider und Bastian Laubner von der Berlin Debating Union in der schließenden Opposition gegen zwei weiter Berliner Teams sowie ein Team aus Marburg durchsetzen.

Das Finalthema lautete: „Dieses Haus glaubt, dass die Vereinten Nationen als Idee auf mittelbare Zeit gescheitert sind.“

Der DCH dankt dem Debattierclub Greifswald für einen gelungenen Saisonabschluss und gratuliert dem Berliner Team zum Sieg!

Da mit Ende des Turniers die Ergebnisse der FDL-Saison vorliegen möchten wir an dieser Stelle zudem ganz herzlich dem Brüder Grimm Debattierclub Marburg für den FDL-Sieg sowie Lennart Lokstein von der Streitkultur Tübingen für den Erfolg als bester Einzelredner gratulieren.

Wir freuen uns auf eine spannende und erfolgreiche Saison 2014/15!

Geschichten vom HeidelBÄM

Der DCH nahm am 19.07. mit gleich drei Teams und vier Juroren an dem eintägigen Turnier HeidelBÄM!, ausgerichtet von der Rederei e.V., teil.

Das eintägige Turnier, bestehend aus drei Vorrunden und Finale, stellte das vorletzte der vergangenen Saison der freien Debattierliga (FDL) dar.

Trotz hochsommerlicher Hitze debattierten die Rednerinnen und Redner mit großem Elan über die Themen:

1. „Sollen Eltern bei Wahlen ein größeres Stimmgewicht haben?“
2. „Sollen sich kulturelle Einrichtungen selbst tragen müssen?“ und
3. „Sollen Kampfsportwettbewerbe verboten werden?“.

Zwar gelang keinem Heidelberger Team der Sprung ins Finale, jedoch durfte Jenny Holm vom DCH dieses jurieren.

Insgesamt bereitete das insgesamt gut organisierte Turnier auch wegen der diesmal für die DCH-Mitglieder überschaubaren Anreise allen Beteiligten viel Freude. Hierzu trug auch die lebhafte Party nach dem Finale bei, welches der Brüder Grimm Debattierclub e.V. aus Marburg für sich entscheiden konnte.

Der DCH freut sich bereits darauf sich mit der ZEIT-Debatte im November für dieses gelungene Turnier am Neckar revanchieren zu dürfen!

Vom Meth-Cup in Bonn!

Am 12. und 13. Juli 2014 fand in Bonn zum ersten Mal der Methusalem-Cup statt. Das Turnier richtet sich hauptsächlich an Alumni der Debattierszene, nachdem Wünsche geäußert wurden, mehr Angebote in dieser Richtung bereitzustellen.

Nach drei Vorrunden konnte sich im Finale mit dem Thema „Sollte es Journalisten verboten sein, als aktive Teilnehmer (Rede- oder Schriftbeitrag) an politischen und wirtschaftlichen Veranstaltungen teilzunehmen?“ Jan Papsch, Marcel Giersdorf und Lukas Haffert als Team „Vizemeister 2008“ als Opposition gegen „Superheroes come to feast“ in der Regierung, bestehend aus Daniil Pakhomenko, Andrea Gau und Florian Umscheid durchsetzen.

Freie Redner waren neben Karsten Stölzgen auch unsere Clubmitglieder Sven Hirschfeld und Tom-Michael Hesse - Gratulation!

Der Heidelberger Debating Club war außerdem mit den Jurorinnen Franziska Städter und Anne Gaa vertreten.

Chejuroren waren Willy Witthaut und Sarah Kempf, die zusammen mit Franziska Städter, Malte Westphal, Lennart Lokstein und Philipp Schmidtke das Finale jurierten.

Dank an die Ausrichtung geht an Lennart Lokstein, Vorsitzender der Streitkultur Tübingen, und Betty Braun, Vorsitzende des Debattierclubs der Universität Bonn, als Organisatoren.

Der Höhepunkt der Saison: Die Deutsche Meisterschaft in Berlin

Vom 6. bis zum 9. Juni fanden in Berlin die diesjährigen Deutschen Meisterschaften statt. Diese wurde von Andrea Gau, Dessislava Kirova und Michael Saliba chefjuriert. Der DCH war mit einer großen Delegation vertreten, bestehend aus:

- Heidelberg Schwarzer Peter (Franziska Städter, Alexander Hiller)
- Heidelberg Destille (Sebastian Bock, Philipp Bender)
- als Juroren: Jenny Holm, Nine Horn, Till Kröger, Daniel Sommer

Nine und Franzi reisten bereits früher an, um an dem Seminar zur Vorbereitung für die DDM teilzunehmen. Am Freitag nach dem offiziellen Check-in ging es sofort mit der 1. Vorrunde los, danach wurde in einem Biergarten in der Nähe der Schule gegrillt und ein Pub Quiz veranstaltet. Dabei wurden die kuriosesten Fragen gestellt mit noch unglaublicheren Antworten - wer weiß schon, wie viele Sorten Käse das KaDeWe verkauft ;-)?

Vorrunden 2 bis 5 fanden am Samstag statt, wobei es fast an ein Wunder grenzte, dass wir immer die Räume fanden: Höhepunkt war der Raum 202, der den Namen „Raum 201“ trug!
Nach einem langem und hartem Tag gingen unsere Teams doch recht zufrieden zurück in das Hostel und bereiteten sich auf die „20er Jahre Party“ vor - mit Kopfbändern, Smoking, Federboas und jeder Menge Gel in den Haaren wurde dem Motto alle Ehre gemacht! Allerdings sah es aufgrund der verschieden farbigen Federboas eher so aus, als hätten die Heidelberger ein Hühnchen um Kopf und Kragen gebracht…
Auf der Party selber wurde dann entweder Elektro-Swing getanzt oder im Außenbereich Schwarz-Weiß Stummfilme mit Charlie Chaplin geschaut - man munkelt, der eine oder die andere Heidelberger(in) kam so früh nach Hause, dass es nur noch 2 Stunden Schlaf gab… Trotzdem ging es am nächsten Tag frisch in die 2 letzten Vorrunden!

Gegen Mittag wurde es dann mit der Breakverkündung richtig spannend - nach langem Bangen erreichten Franzi und Alex (Heidelberg Schwarzer Peter) zwar 14 Teampunkte (also genauso viele wie die letzten Teams, die ins Viertelfinale kamen), verpassten den Teambreak tragischerweise jedoch um 10 Rednerpunkte und landeten damit auf Platz 18 von 88. Jenny breakte aber als Jurorin in das Viertelfinale!

Viele alte Gesichter traf man auf dem Gala Abend, wie die Soudrys, Clubgründer des DCH. Die Tanzfläche zog allerdings aufgrund der großen Hitze nicht viele Leute an: Die tummelten die größtenteils draußen.
Auch dieser Abend endete lange nach Mitternacht!

Am Montag ging es Schlag auf Schlag: Zuerst in das schöne Rote Rathaus für das Halbfinale und das Deutsch als Fremdsprache - Finale (DAF). Hinterher hatten wir die Möglichkeit an Ausflügen in Berlin teilzunehmen, z.B. in das Ai Weiwei Museum - und schon begann das Finale!

Schlussendlich gewann das wichtigste Turnier der Saison ein Team aus Berlin: Christina Dexel und Philip Schröder! Das Team der BDU setzte sich als Schließende Regierung gegen die Eröffnende Regierung aus Mainz (Willy Witthaut, Christian Strunck), die Eröffnende Opposition aus Münster (Adrian Gombert, Melanie Röpke) und die Schließende Regierung aus Lund (Peer Klüßendorf, Katharina Allinger) zum Thema „Dieses Haus glaubt, dass die Political Correctness der heutigen Gesellschaft mehr schadet als nutzt“.
Insgesamt können wir auf ein erfolgreiches und hervorragend organisiertes Turnier zurückblicken, bei dem nichts fehlte - auch die Themen waren durchweg spannend und gut zu debattieren. Hier der Überblick über die Themen:

VR1: Dieses Haus würde das Gesinnungsstrafrecht abschaffen.
VR2: Dieses Haus würde Bürgern das Recht geben, ohne Begründung ihre Identität zu ändern.
VR3: Dieses Haus glaubt, das Verhalten Putins in der Krimkrise war in Russlands strategischem Interesse.
VR4: Dieses Haus ist ein Bürger einer westlichen, liberalen Demokratie. Dieser lehnt Diskriminierung anhand von Religion, Geschlecht, sexuellen Präferenzen und Ethnie ab. Dieses Haus, als diese Person, würde die Werke von Künstlern (z.B. Malern, Musikern, Regisseuren), die persönlich solche diskriminierenden Positionen vertreten, boykottieren, auch wenn ihr das Werk gefällt.
VR5: Dieses Haus bereut die zunehmende Einordnung menschlichen Verhaltens in Krankheitsbilder.
VR6: Dieses Haus würde es zu einem Teil von Aufklärungskampagnen über Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe machen, Frauen über Risikoverhalten (z.B. Alkoholkonsum, Kleidung) zu informieren.
VR7: Dieses Haus als Europäische Union würde Abwehrmechanismen gegen EU-feindliche Parteien einführen.
VF: Dieses Haus glaubt, liberale Demokratien sollten Informations-Weitergabe an die Weltöffentlichkeit nicht als Landesverrat bewerten.
HF: Dieses Haus würde ehemalige Kolonien, die sich zu “Failed States” entwickelt haben, zwischenzeitlich rekolonialisieren.
F (DaF): Dieses Haus glaubt, dass es für Deutschland an der Zeit ist, mehr militärische Verantwortung in der Welt zu übernehmen.
F: Dieses Haus glaubt, dass die Political Correctness der heutigen Gesellschaft mehr schadet als nutzt.

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