Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2016

Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2016

Vom 25.-29. Mai 2016 richtet der Debating Club Heidelberg in Kooperation mit der Wochenzeitung Die ZEIT das größte deutschsprachige Debattierturnier des Jahres aus. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

 

Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.
Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche Debatten, Turniere,Workshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.

Der DCH zu Gast bei SWR2

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Am vergangenen Mittwoch waren Alexander Hiller und Martin Reinhardt stellvertretend für den Debating Club Heidelberg im Gespräch bei SWR2 Tandem – Rakete. Der Beitrag dauerte 40 Minuten inklusive 15 Minuten Musik und wurde am 18.05.2016 um 19:20 ausgestrahlt.

Im Gespräch mit Moderator Patrick Batarilo konnte der Öffentlichkeit eine ganze Palette an Themen im Zusammenhang mit dem Debattiersport präsentiert werden: Was ist Debattieren eigentlich und wie alt ist dieser Sport in Deutschland? Welche thematischen Schwerpunkte werden behandelt und welchen fachlichen Hintergrund besitzen Debattierer? Welchen Einfluss hatte der Debattiersport auf das sonstige Leben der Gäste Alexander und Martin? Und selbstverständlich wurde über das wichtigste Thema überhaupt gesprochen: die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft 2016, die der DCH vom 26.-29. Mai in Heidelberg ausrichtet!

Wir bedanken uns bei SWR2 für diese wunderbare Gelegenheit! Insbesondere danken möchten wir Fabian Elsäßer für die Einladung und die Konzeption des Programms, bei Patrick Batarilo für das gute und entspannte Gespräch, sowie bei Elisa Schwarz vom VDCH für das Einfädeln des Interviews. Wer die Antworten auf die oben angesprochenen Fragen erfahren oder einfach ein interessantes Interview über das Debattieren hören möchte, der kann den Beitrag in der SWR2 Mediathek aufrufen oder herunterladen:

SWR2 Interview mit dem DCH zum nachhören.

Heidelberger Break auf der Zeitdebatte Leipzig!

Am 06. – 08. fand in Leipzig die vierte und letzte Zeitdebatte der Saison statt. 48 Teams waren angereist um sich im Format BPS zu messen, und das zum brisanten Zeitpunkt drei Wochen vor der Deutschen Meisterschaft. Auch, wenn der DCH bei der DDM als Ausrichter nicht antritt, reiste er doch hochmotiviert mit zwei Teams nach Sachsen: Mit dabei waren das Team Heidelberg Heid-Street Boyz mit Tobias Tigges und Pascal Beleiu, sowie Heidelberg Rennehardt - der Teamname gab bereits starke Hinweise auf die beiden Teammitglieder Bennedikt Rennekamp und Martin Reinhardt. Weiterhin vollendeten die beiden hocherfahrenen Juroren Nina Bieber und Alexander Hiller die Heidelberger Delegation.

Es wurde ein sonniges Wochenende und es wurde ein gutes Wochenende: Heidelberg Rennekamp konnte plausibel begründen, warum dieses Haus als staatskapitalistischer Gott Ehrenstrafen in der Arktis einführen würde, aber dennoch die Liebe bereut – das Team landete auf einem geteilten sechsten Platz und breakte somit ins Halbfinale. Sich in einen jungen Autor hineinzuversetzen lag dem Team hingegen weniger gut; die Begründung einen kommenden Bestseller anonym zu veröffentlichen reichte leider nicht für den Einzug ins Finale aus.

Auch die Nachwuchshoffnungsträger im Team Heid-Street Boyz waren erfolgreich und schafften den Novizenbreak (für Teams, deren Mitglieder weniger als ein Jahr Erfahrung im Debattieren besitzen). Leider wurde die Anzahl der Novizenteams auf dem Turnier als zu niedrig befunden, um ein entsprechendes Finale stattfindenzulassen, der DCH freut sich dennoch über diese Leistung. Zusätzlich breakte Alexander Hiller als Juror ins Halbfinale, musste allerdings aus persönlichen Gründen leider vorzeitig abreisen und konnte den Platz nicht antreten.

Wir bedanken uns beim Debattierclub Streitpunkt Leipzig für ein gelunges und gut organisiertes Turnier!

Mixed-Team mit Heidelberger Beteiligung gewinnt den Streitkultur-Cup

Eine der traditionsreichsten Trophäen der Deutschen Debattierszene geht in diesem Jahr auch nach Heidelberg. Die Heidelbergerin Jenny Holm gewann am vergangenen Wochenende den Streitkultur-Cup in Tübingen zusammen mit dem Bamberger Florian Umscheid und Tobias Kube aus Marburg.

In der Hexenkessel-Atmosphäre des alten Anatomiehörsaals konnte sich das Trio gegen ein weiteres Mixed-Team aus dem amtierenden Deutschen Meister Nicolas Eberle sowie Sabrina Göpel und Alexander Labinsky durchsetzen.

In der teils emotional geführten Debatte zu der Frage “Soll Deutschland Flüchtlingen und Asylsuchenden die Einreise verweigern, wenn diese die Grenze aus einem sicheren Drittstaat aus übertreten?“ habe sich das Team durchgesetzt, das sich konsequenter und zugleich mit dem notwendigen Respekt vor dem Thema gezeigt habe, so Chefjuror Philipp Stiel.

Neben Jenny trat ein weiteres Team des DCH bestehend aus Maren Popovic, Pascal Beleiu und Florian Dinger an, in dem die jungen Clubmitglieder Erfahrungen in einem hochkarätig besetzten Turnier sammeln konnten. Das konnte auch Samuel Gall, der nach mehreren Rednereinsätzen zum ersten Mal für uns auf einem Turnier jurierte. Komplettiert wurde die Heidelberger Delegation von den Juroren Philipp Bender und Alexander Hiller, die sich mit ihren Leistungen für die Jurierung des Halbfinals qualifizierten, für das Finale wegen Jennys Beteiligung jedoch gesperrt waren.

Der Debating Club Heidelberg auf der Hamburger Zeitdebatte

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Am 08.-10. Jan. fand die erste Zeitdebatte des Jahres 2016 statt. Es war die einzige Zeitdebatte im Format OPD der aktuellen Saison. Als OPD liebender Verein war der Debating Club Heidelberg daher sehr präsent mit zwei Teams vertreten: Mein Lieblingsteam, bestehend aus Franziska Städter, Alexander Hiller und Martin Reinhardt versprach im Vorfeld ebenso anzugreifen wie das Team Heidelberg Häll mit Franziska Kriegelstein, Meryem Sevinchan und Samuel Gall. Als Jurorin bewertete Nine Horn für den DCH das Geschehen in den weiteren Debatten.

Die Themen der Vorrunden waren abwechslungsreich und anspruchsvoll zugleich: Debattiert wurden harte Nüsse wie die verbindliche Leihmutterschaft, das für und wider von Nutztieren, die Protestplattform campact und mehr. Nine Horn war im Folgenden die erfolgreichste Vertreterin des DCHs und breakte in das Halbfinale. Hier durfte sie die Debatte zwischen der Tübingener Streitkultur Athene gegen die Heidelberger Rederei jurieren. Letztere gewann das Halbfinale und im Anschluss auch das Finale zum Thema: "Sollte es sozialen Netzwerken verboten werden, Filteralgorithmen anzuwenden? " Wir gratulieren der Rederei ganz herzlich zu ihrem herausragenden und lang ersehnten Sieg!

Der DCH hatte jede Menge Spaß an diesem Wochenende. Die kulinarische Versorgung war mit Smoothies, Waffeln, Bier und Unmengen anderer Getränke und Speisen mehr als vorbildlich, und das Rahmenprogramm mit Party und einer historischen Stadtführung am nächsten Tag lie;ß ebenfalls keine Wünsche offen. Wir bedanken uns bei den Hamburger Organisatoren!

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