Was ist das Debattieren?

Was ist das Debattieren?

Das Debattieren ist die Diskussion nach festen Regeln, ähnlich einer Parlamentsdebatte. Bewertet wird vorrangig schlüssige Argumentation und rhetorische Stärke.
Wer sind wir?

Wer sind wir?

Der Debating Club Heidelberg e.V. engagiert sich um den demokratischen Meinungsaustausch zu fördern: Durch wöchentliche Debatten, Turniere,Workshops und Show-Debatten für Schüler und Studenten.
Was bieten wir?

Was bieten wir?

Freies Reden und Argumentieren sind Schlüsselqualifikationen, welche jederzeit gefordert werden. Nur werden sie selten gelehrt. Wer Spaß an der freien Rede hat, der kann beim Debating Club Heidelberg e.V. diese Fähigkeiten trainieren.

Mainz gewinnt die deutschsprachige Meisterschaft (DDM) 2015 in Münster

Das Team Heidelberg Pik Ouvert (Bene, Anne und Nina) © 2015 Matthias Carcasona

Auf der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft 2015 war der Debating Club Heidelberg mit einer großen Delegation vertreten: Es redeten die Teams Heidelberg Schwarzer Peter (Philipp Bender, Franziska Städter, Alexander Hiller) und Heidelberg Pik Ouvert (Benedikt Rennekamp, Anne Gaa, Nina Bieber) und als Juroren waren Nine Horn, Max Frey, Tobias Tigges, Sven Hirschfeld, Wiebke Nadler und Tom-Michael Hesse nach Münster gereist. Alexander erreichte dabei als freier Redner das Halbfinale und als Juroren breakten Nine, Max, Sven, Wiebke und Tom-Michael. Tom-Michael bestimmte dabei als Teil der Finaljury die deutschen Meister.

Im Finale setzte sich das Team The Good, the Bad and the Beauty aus Mainz durch. Damit errangen Christian Strunck, Sina Strupp und Nicolas Eberle den Meistertitel. Als Opposition schlugen sie nach einer „knappen, aber eindeutigen“ Entscheidung der studentischen Jury die Potsdamer Regierung Bootsdam, bestehend aus Moritz Kirchner, Robert Pietsch und Mathias Hamann. Bester Redner der Debatte ist Lennart Lokstein. Gemeinsam mit Jan Ehlert und Konrad Gütschow war Lennart einer der drei Fraktionsfreien Finalisten, die allesamt der Tübinger Streitkultur angehören. Für die Ehrenjury begründete der Schauspieler Ulrich Matthes die Auszeichnung damit, ihm sei „vor Staunen innerlich der Mund offen geblieben“. Das Thema des Finals lautete: Bei Hinweisen auf eine Bedrohungslage gegen Großveranstaltungen oder konkreten Drohungen verbieten Verwaltungsorgane in der Regel die Veranstaltung. Sollen Großveranstaltungen in solchen Fällen nicht mehr verboten werden, wenn die TeilnehmerInnen vor Beginn über die Bedrohung informiert werden? Hauptjurorin der studentischen Jury war Marion Seiche. Sie wurde ergänzt von Florian Umscheid, Tom-Michael Hesse, Philipp Stiel und Lukas Haffert. Daniil Pakhomenko, gemeinsam mit Florian und Marion Chefjuror des Turniers, präsidierte über die Debatte. Die Ehrenjury bestand aus sechs prominenten Gästen. Neben Ulrich Matthes gehörte der Jury der Journalist Theo Koll, die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, ZEIT-Redaktionsleiterin Dr. Christiane Florin, die Universitätsdirektorin Dr. Marianne Ravenstein und der Münsteraner Debattieralumnus Dr. Sebastian Berg an. Bei der Auszeichnung des besten Redners zeigten sich Theo Koll und Ulrich Matthes begeistert von der Debatte. Matthes erzählte, er sei erst kürzlich Bundestagspräsident Lammert begegnet. „Er sagte mir ganz ernst: ‚Wir brauchen bessere Redner im Bundestag.‘“ Daher habe er nach der Debatte „auf dem Klo schon die erste SMS abgeschickt vor Begeisterung – an Lammert.“

 

Regionalmeisterschaften 2015: Auftakt zur deutschsprachigen Meisterschaft

Martin (ganz links) in der Finaljury © 2015 Katharina Koerth & Elisa Schwarz

In Freiburg, Aachen und Dresden fanden Ende April die Süd-, West- und Nordostdeutsche Regionalmeisterschaft statt. Der Debating Club Heidelberg war mit den Teams „Heidelberg Schwarzer Peter“ (Philipp Bender, Franziska Städter und Alexander Hiller) und „Heidelberg Destille“ (Benedikt Rennekamp, Anne Gaa, Nina Bieber) sowie Martin Reinhardt als Juror und Nine Horn als Tabmasterin und Jurorin auf der Süddeutschen Meisterschaft vertreten.
Nach den Vorrunden war Franzi auf Platz 6 des Tabs, Alex auf Platz 9. Zusammen mit Philipp schafften sie es im Team ins Halbfinale, Anne breakte als freie Rednerin. Nachdem sich unser Team im Halbfinale leider geschlagen geben musste, breakten Franzi und Philipp als freie Redner ins Finale, das im Historischen Kaufhaus mitten in Freiburgs Altstadt stattfand. Nine und Martin waren Teil des Jurorenbreaks und kürten als Teil der Finaljury die aktuellen Süddeutschen Meister, die mit Nikos Bosse, Jan Ehlert und Lennart Lokstein aus der „Streitkultur Zeus“ dieses Jahr aus Tübingen kommen. Die Badische Zeitung veröffentlichte einen Zusammenschnitt des Finales der Süddeutschen Meisterschaft in Freiburg. In allen Finals der drei Regionalmeisterschaften wurde das Thema debattiert: Sollen Regierungen von EU- Staaten in anderen EU-Staaten Kandidaten und Parteien öffentlich unterstützen, um den Wahlausgang in ihrem Interesse zu beeinflussen? Insgesamt hatten wir ein sehr tolles, von den Freiburgern wunderbar organisiertes Turnier, bei dem gute Themen, eine schöne Party und Erfolge als DCH zusammenkamen.

Festung Europa?! Die Schulmeisterschaften im Debattieren im Rathaus

Auch in diesem Jahr lud die Landeszentrale für politische Bildung wieder zum Abschluss der Europawoche zu den vom Debating Club Heidelberg unterstützten "Schulmeisterschaften im Debattieren". Am 8. Mai 2015 trafen Schüler aus den Oberstufen des Elisabeth-von-Thadden-Gymnasiums aus Wieblingen und dem Heidelberger Bunsen-Gymnasium aus Neuenheim aufeinander, um das Thema "Festung Europa – brauchen wir eine Flüchtlingspolitik auf europäischer Ebene?" zu debattieren.

Der DCH leitete hierbei den Tag mit einer Showdebatte ein, um das Prinzip und die Regeln des Debattierens sowie die Rollenerfüllung der einzelnen Redner zu verdeutlichen. Anschließend wurden gemeinsam mit Schülern von beiden Seiten in Arbeitsgruppen Argumente für die jeweilige Position erarbeitet... und kamen anschließend in der Debatte natürlich zum Einsatz: Die Schüler zeigten ein furioses Engagement, geizten nicht mit Zwischenfragen und vertraten mit viel Energie die jeweilige Auffassung. Am Ende der 50-minütigen Debatte konnten zwar die Schüler des Thadden-Gymnasiums die Juroren des DCH auf ihre Seite ziehen, da das Ergebnis aber sehr knapp ausfiel war das Feedback für beide Seiten dementsprechend positiv. Als Preis fahren daher beide Seiten nach Frankfurt, um die europäische Zentralbank zu besuchen – die Diskussion über Politik auf europäischer Ebene wird also weitergehen.

Saisonstart: Der Cup der Göttinger Sieben

Zu Beginn der Saison fand am 20./ 21. September in Göttingen der Cup der Göttinger Sieben statt.

Für den DCH traten Anne Gaa und Benedikt Rennekamp als Heidelberg Vater Rhein sowie Claudius Poth, ursprünglich als Juror eingeplant, in einem Mixed Team Kaffeeklatsch an.

Im BP-Format wurde sehr abwechslungsreich über Game of Thrones („Winter is coming“), die katholische Kirche, Sextourismus, den kalten Krieg, die Nato, die fortschreitende Automatisierung gestritten. Thema im Halbfinale war die sexuelle Befreiung sowie im Finale das Unabhängigkeitsreferendum in Schottland. 

Es gewannen Jannis und Felix Lennartz als eine brüderliche Kombination aus Göttingen und Tübingen. Herzlichen Glückwunsch!

Zwar gelang uns nicht der Break ins Halbfinale, aber die Göttinger boten ein sehr schönes Turnier: Essen und Getränke waren im Überfluss vorhanden und sowohl das gemeinsame Übernachten in der Turnhalle als auch die für das Turnier eigens reservierte Location am Samstagabend sorgten für einen tollen Rahmen. In diesem Sinne auch vielen Dank an die Organisatoren!

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